Die Vorteile verstellbarer Monitorarme

Ein verstellbarer Monitorarm ist für eine gesunde Körperhaltung fast ebenso wichtig wie ein ergonomischer Stuhl. Denn der Körper richtet sich immer auf den für die Augen richtigen Abstand zum Arbeitsgerät ein. Nur – und das ist der springende Punkt: der richtige Abstand hängt immer von der einzelnen Person ab. Es gibt nicht die ideale Position, die für die meisten, geschweige denn für alle, gelten würde.
Verweise
1 W. Jaschinsi-Kruza, „Eyestrain in VDU users: Viewing distances and the resting
position of ocular muscles“ („Augenüberanstrengung bei Bildschirmarbeit:
Sehabstand und Ruhestellung der Augenmuskeln“, in: Human Factors,
Februar 1991: 33(1), S. 69-83.
2 Neil Charness und Katinka Dijkstra, „Age, Luminance, and Print Legibility
in Homes, Offices, and Public Places“ („Alter, Helligkeit und Lesbarkeit von
Druckerzeugnissen in Büros, privaten und öffentlichen Räumen“, in: Human
Factors: The Journal of the Human Factors and Ergonomics Society,
Juni 1999: 41: S. 173-193.
3 ebd.
4 Walter F. Stewart, Judith A. Ricci, Elsbeth Chee, David Morganstein, Richard
Lipton, „Lost Productive Time and Cost Due to Common Pain Conditions in the
U.S. Workforce“ („Arbeitsausfall und Kosten durch häufige Schmerzzustände
bei Arbeitnehmern in den USA“, in: JAMA. 2003; 290(18).
5 ebd.
6 Nationales Zentrum für Gesundheitsstatistik der USA, 2009.
cid=mm5947a6_w> (Stand 2. August 2011).
7 L. Manchikanti, V. Singh, S. Datta, S.P. Cohen, J.A. Hirsch, „Comprehensive
Review of Epidemiology, Scope, and Impact of Spinal Pain“ („Umfassende
Überprüfung von Epidemiologie, Umfang und Auswirkungen von
Rückenschmerzen“), in: Pain Physician. 12 (4):E35-70, Juli-August 2009.

Designerische Lösung

Monitorarme, die eine breite Palette an Einstellungen ermöglichen, fördern gesunde Bewegungen. Der Benutzer kann seine Position im Laufe des Tages immer wieder nach Belieben ändern und den Bildschirm stets auf ideale Höhe, Abstand und Winkel einstellen.

Gut geeignet für Einzelbildschirme ist das Prinzip „float and freeze“, das beispielsweise beim Monitorarm Flo™ von Colebrook Bosson Saunders eingesetzt wird: Der Arm kann in fast jede beliebige Position gebracht und fließend angehalten werden. Die patentierte Geometric Spring System-Technologie ermöglicht spielend leichte Einstellung mit nur einem Finger. Der Bildschirm wird einfach nur in die gewünschte Position bewegt und dann losgelassen, ohne Einrasten oder Feststellen. Zudem kann der Monitor bis auf Schreibtischhöhe abgesenkt und in die Waagerechte gekippt werden, was die Benutzung als Touchscreen erleichtert, bzw. so weit angehoben werden, dass gemeinschaftliches Arbeiten im Stehen möglich ist.

Laptops sind zwar für den mobilen Arbeiter unerlässlich, bieten jedoch nur wenig ergonomische Unterstützung. Wenn Sie einen externen Bildschirm und Eingabegeräte anschließen, können Sie nicht nur in gesunder Position arbeiten, sondern produktiv auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig arbeiten. Mit einem höhenverstellbaren Lapjack™ ist der Laptop immer genau auf der richtigen Sichthöhe, und die Anschlüsse für externe Geräte sind außerdem leicht zugänglich.

Unsere Erfahrung

Zwei Aspekte spielen beim Blick auf den Bildschirm eine Rolle: die Augenhöhe in Sitzposition und der Abstand zum Bildschirm. Die Sitzhöhe variiert bei Erwachsenen um bis zu 289 mm Abstand zwischen Knie- und Augenhöhe in sitzender Position. Das heißt: ein normaler Bildschirm, der sich nur minimal anpassen lässt (einige Zentimeter nach oben oder unten sowie ein um wenige Grad verstellbarer Neigungswinkel) und der auf einem normalen Schreibtisch steht, ist nur für wenige Personen geeignet und kann um bis zu 279 mm vom Ideal abweichen.

Ein weiterer Faktor bei der Bestimmung der Monitorhöhe sind individuelle Vorlieben. Dies gilt vor allem für Menschen mit Brille oder Kontaktlinsen. Im Allgemeinen erweist sich eine Blickhöhe leicht unter Augenhöhe für am Besten. Die natürliche Blickrichtung ist leicht nach unten geneigt und wird bestimmt durch die Linie, die Sie zwischen der Oberkante des Ohrs und dem Auge bilden können. Personen mit einer Zweistärkenbrille ziehen es vor, dass der Bildschirm 15 bis 20 Grad tiefer liegt. Ist dieser für normale Benutzung eingerichtet, heben sie häufig den Kopf, um durch die untere Brillenhälfte zu schauen. Dadurch wird der Nacken gestreckt, was wiederum Rücken- und Schulterprobleme zur Folge haben kann.

Wichtiger noch als die Monitorhöhe ist oftmals der Sehabstand. Studien zeigen, dass Personen, die ihren Bildschirm beliebig einstellen können, einen Abstand zwischen 508 und 990 mm(1) wählen. Das sind enorme Unterschiede! Zudem ändert sich der bevorzugte Sehabstand mit dem Alter. Sehschärfe und die Fähigkeit, blendendes Licht auszugleichen, sind im Alter von 70 Jahren zehnmal schlechter als mit 20.(2) Bei Brillenträgern vermindert sich die Sehschärfe um 30 Prozent und mehr. Schlussfolgerung aus diesen Studien: Menschen mit Gleitsichtbrille bevorzugen einen etwas tieferen Bildschirm. Der optimale Sehabstand kann sich übrigens auch im Laufe eines Arbeitstages ändern. Selbst junge Menschen leiden unter Ermüdungserscheinungen durch Nahsehen. Milderung lässt sich durch Anpassung des Sehabstands erreichen.(3)

Insofern gibt es nicht die ideale Monitorhöhe und nicht den idealen Sehabstand. Wer seinen Bildschirm nicht individuell einstellen kann, wird seine Körperhaltung immer nach dem bestmöglichen Fokalabstand richten müssen. Durch einen feststehenden Bildschirm wird die Bewegungsfreiheit des Benutzers stark eingeschränkt – auch wenn wir alle wissen, dass regelmäßige, möglichst unterschiedliche Bewegungen für Wirbelsäule, Muskeln und Kreislauf extrem wichtig sind.

DESHALB
Die Möglichkeit, Monitorhöhe und Sehabstand einzustellen, ist für eine gesunde Bewegung unerlässlich.

Designerische Schwierigkeit

Wenn ein Arbeitsmittel nicht den Anforderungen des Benutzers entspricht, muss dieser sich anpassen. Das geschieht auf Kosten von Gesundheit und Produktivität. Um einen idealen Bildschirmabstand zu erreichen, sitzt die Person mit hochgezogenen Schultern oder gerecktem Hals auf ihrem Stuhl – eine unbequeme Haltung, die gerade bei der Arbeit am Computer oft über sehr lange Zeit beibehalten wird. Positionen, die den Rücken belasten, können zu Rückenschmerzen führen. Diese sind nach Kopfschmerzen der zweitwichtigste Grund für verminderte Leistung am Arbeitsplatz(4) und kosten die Unternehmen jährlich geschätzte € 5,7 Mrd. allein für Mitarbeiter im Alter zwischen 40 und 65 Jahren.(5) Über einen beliebigen Zeitraum von drei Monaten klagen über 25 % aller Erwachsenen irgendwann über Schmerzen im unteren Rückenbereich,(6) und 8 von 10 Personen werden im Lauf ihres Arbeitslebens mit diesem Problem zu tun bekommen.(7)

Die designerischen Schwierigkeiten betreffen aber auch die Eingabegeräte. Noch sind Tastatur und Maus die beiden meistgenutzten Hilfsmittel, jedoch sind Touchscreens stark im Kommen. Ergonomen halten Arbeitnehmer dazu an, im Laufe des Tages verschiedene Eingabegeräte zu verwenden, da dies die Gefahr körperlicher Verspannungen durch wiederholte Belastung verringert. Um die Verwendung von Touchscreens zu ermöglichen, müssen die Bildschirme jedoch über eine große Einstellungsvariabilität verfügen, wenn sie innerhalb einer kurzen Zeitspanne als Ein- und Ausgabegerät und im nächsten Moment als Ausgabegerät verwendet werden.

Die designerischen Schwierigkeiten reichen aber noch in ganz andere Bereiche: In vielen Büros ist mittlerweile Gruppenarbeit die Regel. Dafür sind feststehende Bildschirme nur bedingt geeignet. Die Teammitglieder kauern gemeinsam vor einem einzigen Bildschirm und müssen sich strecken und verbiegen, um das Bild auf dem Monitor zu erkennen.
Flo Monitorarme von colebrook bosson saunders CBS

Flo Monitorarme von colebrook bosson saunders CBS

Dank ihrem einzigartigen Design bietet die Flo Monitorhalterung einen enormen Bewegungsspielraum und lässt sich besonders leicht bewegen, was sie von allen anderen Monitorschwenkarmen abhebt.

Dank ihrem einzigartigen Design bietet die Flo Monitorhalterung einen enormen Bewegungsspielraum und lässt sich besonders leicht bewegen, was sie von allen anderen Monitorschwenkarmen abhebt.

Der weltweit marktführende Monitorarm, perfekt für Büro oder jeden anderen Arbeitsplatz

Der weltweit marktführende Monitorarm, perfekt für Büro oder jeden anderen Arbeitsplatz