Ein Klassiker wird 50!

40/4 von Howe

40/4 von Howe

Als der 40/4 1964 herauskam, setzte er neue Maßstäbe in der Branche, die bis heute gelten. Seine Eleganz, Präzision und Gebrauchseigenschaften sind unerreicht. Daher ist er bis zum heutigen Tag ungeheuer beliebt. Angesichts von 8 Millionen verkauften Exemplaren ist es nicht übertrieben zu behaupten, dass man ihn an jeder Ecke der Welt findet. Der mit zahllosen Preisen bedachte Stapelstuhl 40/4 von David Rowland ist zweifellos eines der bedeutendsten Designobjekte des 20. Jahrhunderts. Wegen seiner eleganten Linienführung, seiner hervorragenden anatomischen Eigenschaften, seiner unübertroffenen Stapelbarkeit und Handhabung und nicht zuletzt wegen seiner Raumersparnis bei flexibler Innenraumgestaltung steht der 40/4-Stuhl in Designsammlungen und -museen in aller Welt. Der 40/4-Stapelstuhl ist eine Ikone des multifunktionalen Designs, von dem Architekten und Designer auch heute noch beeindruckt sind, weil er Platz schafft, ohne Platz zu benötigen.

Passt sich seiner Umgebung an.

40/4 von Howe

40/4 von Howe

Der 40/4 ist ein Chamäleon: Er passt sich den unterschiedlichsten Räumen an. 40 Stühle werden schnell und sicher zu einem nur 4 Fuß (ca. 1,20 m) hohen Stapel – daher der Name 40/4. 40/4-Stühle sind einfach in der Nutzung und Handhabung und sie lassen sich innerhalb weniger Minuten umgruppieren. Nur leicht anheben und kippen und der Stuhl gleitet an Ort und Stelle. In soliden, festen Reihen von jeweils 4 Stühlen lassen sich die 40/4 für einen ganzen Hörsaal oder einen Besprechungsraum mit einem Mindestaufwand an Zeit und Arbeit auf- und abbauen.Sei es mit Sitzen und Rückenlehnen aus mattem, elegantem Kunststoff, edlen Furnieren oder als gepolsterte Variante. Bequemlichkeit ist der zweite entscheidende Punkt, der den 40/4 zu einer Designerlösung für Büros, Konferenzräume, Klassenzimmer und Kirchen macht.

Howe 40/4

Howe 40/4

Erstaunlich viele Möglichkeiten

Weil er zu nahezu jeder Inneneinrichtung passt, findet man den 40/4-Stuhl selbst in einigen der renommiertesten Interieurs in der ganzen Welt. Zusätzlich zu seinem ästhetischen Erscheinungsbild bietet der 40/4 anatomisch den idealen Halt, egal ob Sie einen Stuhl mit oder ohne Armlehnen, einen mit Textil- oder mit Lederbezug oder eine der zahlreichen Furnierausführungen wählen. Wie auch immer man ihn betrachtet, der 40/4 hat ein preisgekröntes Design, das Architekten und Designer immer fasziniert hat. Es ist einfach ein super Stapelstuhl mit unendlichen Möglichkeiten. Wenn Sie ihn einmal gesehen haben, wird seine Attraktivität auch Sie überzeugen.

Ergonomisch und umweltfreundlich.

Die dreifach gewölbte Form der Stühle schmiegt sich den natürlichen Körperkonturen an. Der Wasserfall-Sitz behindert nicht den Blutkreislauf und verhindert unangenehmen Druck unter den Schenkeln. Das Stapeln der Stühle ist ergonomisch korrekt – die Stühle brauchen nur von vorn leicht angehoben zu werden. Sitze, Rücken, Armlehnen und Verchromung sind alle gemäß der Norm ISO14001 hergestellt. Alle Teile des Stuhls sind abbau- und recycelbar. Nachhaltige Verpackung Das Verpackungsmaterial für den 40/4 besteht zu 94 % aus Wellpappe und zu 6 % aus Polyethylen-Kunststofffolien. Daher ist die Verpackung zu 100 % recycelbar. Die Pappe für die Verpackung ist aus bis zu 50 – 60 % Recyclingmaterial hergestellt. Mehrfaches Recycling der Pappe ist möglich. Die Schutzpappe, die beim Transport vom Zulieferer zu HOWE zwischen die Rahmen eingelegt ist, geht an den Lieferanten zurück und wird mehrfach benutzt.

40/4 Howe

40/4 Howe

Wissenswertes über den 40/4

- ist am Ende seiner Lebensdauer zu 100 % recycelbar - die Variante aus Kunststoff enthält kein PVC - geringe VOC-Emission - platz- und daher auch ressourcensparend - Einzelteile leicht austauschbar - für das Recycling leicht zu zerlegen

40/4 Howe

40/4 Howe

Die Familie.

40/4 Howe

40/4 Howe

Ursprünglich als Stuhl ohne Armlehne gedacht, entwarf David Rowland im Laufe der Jahre auch andere Ausführungen, um einen Stuhl für so gut wie alle Zwecke anbieten zu können – und gleichzeitig eine durchgängige Designsprache für alle Anwendungen zu bewahren. Den 40/4 gibt es als Stuhl ohne oder mit Armlehne, Barhocker, Loungestuhl, Drehstuhl, mit Schreibplatte, als Stuhl für draußen sowie als Stuhl mit Holzrahmen. Dank der breiten Palette von Finishs (Kunstharze, Furniere und Polsterungen) gibt es kaum einen Einsatzzweck, für den sich der 40/4 nicht eignet.

40/4 Howe

40/4 Howe

Das unbestrittene Design.

40/4 Howe

40/4 Howe

Leidenschaft und unerbittliche Entschlossenheit

Der Designer David Rowland hat an der Academy of Art in Cranbrook studiert, an derselben Lehranstalt, die auch Charles und Ray Eames, Florence Knoll, Harry Bertoia sowie Eero Saarinen besucht haben. Zuvor hatte Rowland bei Moholy-Nagy, dem großen Bauhaus-Lehrer und bei Norman Bel Geddes gelernt. Sein Ehrgeiz war, das Stuhldesign neu zu definieren – einen Stuhl zu schaffen, der als sculpturelle Architektur gelten konnte, extreme Funktionalität besaß und das breite Publikum ansprach. Der Weg des 40/4 über das Stadium des Prototyps hinaus war mit allen möglichen Stolpersteinen gepflastert. Doch mit seinem Engagement und seiner großen Entschlossenheit konnte Rowland mit seiner ersten Produktion im Jahre 1964 seine Vision zur Realität machen.

40/4 Referenzen

40/4 Referenzen

Seitdem läuft die Herstellung ohne Unterbrechung. Bis zum heutigen Tag wurden mehr als 8 Millionen 40/4-Stühle verkauft. Das beweist, dass man eine brillante Idee braucht, um ein zeitloses Design zu schaffen. Man muss aber auch fest daran glauben, um sie umzusetzen. 1964 erhielt der 40/4 Stuhl die höchste Auszeichnung: den „Gran Premio“ auf der Mailänder Triennale. Seither wurde er mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichnet und steht in den Ausstellungen des MoMA und anderer Designmuseen in aller Welt. Der Stuhl ist berühmt für seine unübertroffenen Stapel- und Handhabungsqualitäten, kombiniert mit eleganter, schlichter Optik und überlegenen ergonomischen Eigenschaften. Friedliches Streben nach Bequemlichkeit „Während des 2. Weltkriegs war ich Pilot bei der US Air Force. Damals waren die Sitze in den Cockpits der Flugzeuge schrecklich unbequem. Und während der zahlreichen Einsätze, bei denen man bis zu 12 Stunden in der Luft war, versprach ich mir selbst, dass ich – sollte ich überleben – mein Leben der Entwicklung bequemer und anatomisch korrekter Sitze widmen würde. Als der Krieg vorbei war, begann meine ganz persönliche friedliche Mission. Nach Jahren der Forschung und Entwicklung und dem Bau von Prototypen hatte ich ihn endlich – den leichten, stabilen und anatomisch korrekten Stuhl, den man heute in der ganzen Welt unter dem Namen Stapelstuhl 40/4 kennt.“ David Rowland