Menü
+49 (0)7181.9805-115 Warenkorb
Mehr Chairholder OBJECT CONSULTING LIVING

Ulmer Hocker

wb form AG

Beim abgebildeten Produkt handelt es sich um ein Beispiel. Es stimmt daher in der Regel nicht mit dem von Ihnen konfigurierten Produkt überein.
Beschreibung
  • Hocker Apfelgrün
  • Birkenholz
  • Querstab und Standflächenleiste aus Buchenholz
  • Designer: Max Bill, 1954
  • Herkunftsland Holz: Mittel Europa
  • Artikel: ULMER Apfelgrün
Weitere Informationen
Details
Zustand:

Neuware, original verpackt

Lieferzeit:

ca. 4 - 6 Wochen

398,00€
inkl. MwSt. & Versand

Sie haben besondere Wünsche oder Fragen?

Kontaktieren Sie uns und profitieren Sie von unserem persönlichen und individuellen Service: +49 (7181) 9805-115.

Weitere Informationen

Maße und Downloads
Produktgeschichte

Ulmer Hocker

Der Designklassiker.
von Max Bill, 1954

Ob als schlichter Hocker, als aparter Beistelltisch, Nachttisch oder mobile Traghilfe für Bücher und Zeitschriften, der Ulmer Hocker von Max Bill ist ein gern gesehener Klassiker. Nun ist er auch in Farbe oder edlem Nussbaumholz
erhältlich.

Der Ulmer Hocker wurde 1954 von Max Bill, dem ersten Direktor der Ulmer Hochschule für Gestaltung HfG, in Zusammenarbeit mit Hans Gugelot für die Studenten der HfG entworfen. Weil Geld knapp war, schuf man sich die Sitzgelegenheiten für die Studierenden selbst. Der Hocker hatte den Vorteil, dass er bei grosser Stabilität leicht zu transportieren war und den Schülern so auch als Tragegestell für ihre Unterlagen diente.

Das Design wurde ausschliesslich an der Funktionalität ausgerichtet: Der Rundstab (ursprünglich aus einem Besenstil) verleiht dem Hocker Stabilität und dient ausserdem als Tragegriff. So kann er vielfältig als Sitzmöbel, Beistelltisch oder Regalelement genutzt werden, aber auch als Transportbehälter, Serviertablett oder Tischaufsatz dienen. Der Ulmer Hocker ist ein gutes Beispiel dafür, dass Not manchmal im besten Sinn erfinderisch macht.

Heute ist der Hocker ein absoluter Designklassiker! Seine Beliebtheit ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, nicht zuletzt auch deshalb, da er vielseitig einsetzbar sowie formal zurückhaltend ist. Er findet Platz in öffentlichen Bereichen wie Museen, Galerien, Verkaufslokalen, Büros, Hotels oder Schulen sowie im privaten Bereich.

In Zusammenarbeit mit Jakob Bill, dem einzigen Sohn von Max Bill, wurde für die bunte Variante eine Farbpalette zusammengestellt, die den Grafiken/ konstruktiven Gemälden von Max Bill entnommen wurde.
Ulmer Hocker, Max Bill 1954

Ulmer Hocker, Max Bill 1954

Ulmer Hocker:

Und jetzt jetzt auch in Farbe.

Der Ulmer Hocker von Max Bill ist ab sofort in sechs neuen Farben sowie neben der klassischen Variante in Fichtenholz neu auch in Nussbaum erhältlich.

· Fichtenholz natur, Querstab und Standflächenleiste aus Buchenholz (gemäss Originalausführung)
· Farbige Ulmer Hocker: Birkenholz, Querstab und Standflächenleiste aus Buchenholz.
· Nussbaum lackiert: Gesamtflächen Nussbaum
· Dimensionen in cm: 44/ 39,5/ 29,5 (H/B/T)
· Gewicht Fichtenholz natur (Original): 2,1 kg

FARBPALETTE
· Fichte, natur
· Nussbaum
· Apfelgrün
· Himmelblau
· Dunkelblau
· Feuerrot
· Leuchtorange
· Zitronengelb
Ulmer Hocker von wb Form

Ulmer Hocker von wb Form

Ulmer Hocker

Ulmer Hocker

Design: Max Bill.

Max Bill wurde am 22. Dezember 1908 im schweizerischen Winterthur geboren. Von 1924 bis 1927 absolvierte Max Bill eine Silberschmiedlehre an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Ein Vortrag von Le Corbusier brachte ihn dazu,
anschliessend ein Architekturstudium am Bauhaus in Dessau aufzunehmen.

1929 liess sich Max Bill wieder in Zürich nieder, wo er als Architekt, Maler, Typograf, Grafiker, Plastiker, Publizist und Produktgestalter tätig war. Dort erhielt er 1944 den Lehrauftrag für Formlehre an der Kunstgewerbeschule, dem Institut, an dem er ursprünglich gelernt hatte.

Von 1951 bis 1956 war er Mitbegründer, Architekt und erster Rektor der Hochschule für Gestaltung in Ulm. 1961 bis 1964 prägte er die Schweizerische Landesausstellung in Lausanne als Chefarchitekt des Sektors „Bilden und Gestalten“, bevor er von 1967 bis 1974 als Professor an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg tätig war.

Max Bill erhielt u.a. 1993 den „Praemium Imperiale“. Er verstarb am 9. Dezember 1994 in Berlin.

Alleiniger autorisierter Produzent der Möbelentwürfe von Max Bill ist die wb form ag Zürich, eine Schwesterfirma der wohnbedarf wb ag Zürich.
Max Bill

Max Bill

Max Bill Kollektion

Max Bill Kollektion

Schönheit aus Funktion und als Funktion

Die max bill kollektion zeichnet sich durch Klarheit, Einfachheit und mathematische Logik aus.

max bills Holzmöbel sind physischer Ausdruck seiner Überzeugung, dass Funktionalität sowie materielle und gestalterische Ökonomie eines Entwurfs gepaart sein sollten mit der Erfüllung formaler und ästhetischer Ansprüche. Produkteigenschaften wie Funktionalität, Langlebigkeit und ein ökonomischer Einsatz der Mittel liegen bills Entwürfen uns seinen Produkten zu Grunde.

Das Thema des Industriedesigns hatte für max bill im wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit und angesichts der Zerstörung eine besondere Bedeutung: Er sah darin die Möglichkeit, die Umwelt mit beweglichen Dingen zu verbessern. Das Aussehen der Dinge wurde – dem Beispiel der USA folgend – in dieser Zeit wichtig. Zum ersten Mal nahmen vorbildliche Industrieprodukte – fast alles „anonyme“ Werkentwürfen – einen prominenten Platz in den Zeitschriften ein. Koryphäen wie max bill und Siegfried Giedion hatten eine klare Haltung: Sie verpönten eine Gestaltung, deren Inhalt kommerziellen Zielen diente, damit modischen Strömungen folgte und einer Verschleisswirtschaft Vorschub leistete.

Die Formel „Schönheit aus Funktion und als Funktion“ aus seinem legendären Vortrag wurde zur Schlüsselthese. Er brach den rigiden Funktionalismusbegriff auf, indem er die Formen der Gebrauchsgeräte in einen größeren Zusammenhang
mit jenen der Natur und der Kunst stellte und serielle Alltagsgegenstände mit handwerklichen und technischen Objekten konfrontierte. Seine Leistung lag im Aufruf zu einem „neuen Schönheitsideal“: Zurückgreifend auf die „vernunftgemässe
Schönheit“ von Henry van de Velde, der darunter die „Verbindung von ingenieurmäßigem Rationalismus und konstruktiver Schönheit“ verstand, sollten die Dinge nicht nur funktionieren, sondern ebenso schön sein. Die Idee einer immanenten formalen Ordnung war lebenslang die Hypothese seiner Arbeit.

Die Kollektion

1. Ulmer Hocker, 1954
2. Dreibeinstuhl, 1949
3. Kreuzzargenstuhl, 1952
4. Bill-Barhocker, 1964
5. Dreirundtisch, 1949/1959
6. Dreirundtisch, niedriges Modell, 1949/1959
7. Quadratrundtisch, 1949

Ulmer Hocker

Ulmer Hocker

Kundenmeinungen

Gesamtbewertung
22.163 Bewertungen
  • 27.03.2013
    Würden Sie Chairholder weiterempfehlen bzw. wieder bei Chairholder kaufen?
    Sehr zu empfehlen! Herr Karwath aus Ludwigsburg
  • 02.05.2012
    Wie bewerten Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis von Chairholder?
    Qualität hat seinen Preis, aber deshalb bestelle ich ja bei euch. Ein Kunde aus Winterbach
  • 23.12.2011
    Wurden Ihre Erwartungen insgesamt erfüllt?
    Vom Produkt auf alle Fälle. Vom persönlichen Service: Übertroffen Herr Burger aus Ludwigshafen am Rhein
  • 15.11.2011
    Wurden alle Ihre Fragen schnell und kompetent beantwortet?
    Ja, am Telefon. Ein Kunde aus Hamburg