AOS.

PASSION FÜR EXZELLENTE AKUSTIK.

Wer die Unternehmensgeschichte betrachtet, der kommt an den drei Firmengründern nicht vorbei, von denen zwei mit Mut, Beharrlichkeit und Einfallsreichtum das Unternehmen bis heute leiten.

AM ANFANG VON AOS STAND EIN GESPRÄCH AM KÜCHENTISCH.

„Wir kannten natürlich alle das Geschäft“, erzählt Hans-Gregor Riedl. „Wir haben gemeinsam die ersten Wandelemente herausgearbeitet und uns über die Details verständigt, auf die es ankommt, wenn man neu auf den Markt treten möchte. Anschließend sind wir in den Prüfraum gegangen und haben gemessen. Als die Ergebnisse uns zufriedengestellt hatten, waren unsere Produkte reif für den Markt.“

Erstmals auf sich aufmerksam gemacht haben sie während der Orgatec 2006. Passenderweise hatte die bedeutende Messe für Büroeinrichtung Akustik zum Leitthema gemacht. „Bereits im Messebetrieb sind Kunden stehen geblieben und haben das Gespräch gesucht“, erinnert sich Jürgen Freese. „Diese Kontakte rissen anschließend nicht ab, sondern wurden nach der Messe noch weiter intensiviert.“ Der erste nennenswerte Auftrag kam über einen Fachhändler aus der unmittelbaren Umgebung, den man zunächst belieferte. Während der Montage kam man mit einem Schreibtischhersteller ins Gespräch und schon 14 Tage später gab es das erste konkrete Verkaufsgespräch. Das Unternehmen gehört heute noch zum Kundenkreis.

Die Herausforderung bestand darin, eine einfache mechanische Verbindung zu entwickeln, die auch bei größeren Längen stabil bleibt.

„Jedes Element wird erst zugeschnitten, wenn der Auftrag eingegangen ist. Wir lagern hier in Schopfloch ausschließlich Rohmaterialien, die Weiterverarbeitung liegt allein in unserer Hand.“ Das stetige Wachstum stellt die AOS-Gründer vor keine Probleme: Wenn die Nachfrage weiter wie bisher steigt, kann das Unternehmen seine Produktionslinien weiter ausbauen, ohne dabei den Charakter und die Vorteile einer Manufaktur zu verlieren.

Riedl und Freese, die geschäftsführenden Gesellschafter, teilen sich am AOS-Firmensitz in Schopfloch ein Büro und sind im ständigen Austausch. Ihre Aufgabengebiete sind weitgehend getrennt. Jürgen Freese wacht über Fertigung und Produktion, Hans-Gregor Riedl ist unter anderem für Entwicklung und neue Märkte zuständig. „Ich glaube, dass ist auch der Grund, warum wir so erfolgreich sind“, meint Hans- Gregor Riedl. „Jeder übernimmt Verantwortung für seinen Bereich, und bei neuen Herausforderungen setzen wir uns schnell zusammen.“ So wie damals am Küchentisch, als die Firma AOS ideell gegründet wurde.

REFERENZEN.

KINDERHAUS „BÄRCHENINSEL“

Die Stuttgarter Architekten Theo Härtner und Kazu Ito realisierten hier 2016 einen Neubau für 100 Kinder im Alter zwischen 1 und 6 Jahren, der den Bestandsbau ersetzte. Wer den zweigeschossigen Neubau durch einen der überdachten Eingänge betritt, findet sich unweigerlich am „Marktplatz“ wieder, dem zentralen Bereich der Bärcheninsel, der als Herz des Gebäudes zwei Baukörper miteinander verbindet. Hier kommen Kinder und Erzieher zum gemeinsamen Frühstücken und Mittagessen zusammen. An den Marktplatz gelagert befinden sich zwei Innenhöfe, die sich zum Freibereich öffnen.

Im Obergeschoss dämpfen die 3D-Absorber den Geräuschpegel im Gymnastikraum und setzen dabei farbige Akzente auf dem Sichtbeton.

STELLAMED

Die neue Wohngemeinschaft für Senioren bildet das Herzstück des Projekts: Ein flaches Gebäude, das auf 734 Quadratmetern Platz für zwei Wohngruppen mit jeweils elf Bewohnern bietet. Im etwas aufragenden Mittelteil sind Küche und Aufenthaltsräume untergebracht. Räume für Tagespflege und
Hauskrankenpflege befinden sich in einem weiteren Gebäude. Bald nach Einzug Anfang 2017 stellten sich die akustischen Gegebenheiten in Küche und Speiseraum als problematisch heraus. Die Angestellten beschwerten sich über besonders deutliche Störgeräusche wie klapperndes Geschirr, die Stress verursachten und den ohnehin strapazierenden Arbeitsalltag zusätzlich belasteten. In den zwei Räumen, die im erhöhten Mittelteil spiegelbildlich angeordnet sind, führte AOS akustische Messungen durch. Diese ergaben für manche Frequenzen eine Nachhallzeit von bis zu 3 Sekunden. Schuld daran waren zum einen die bis zu 7 Metern hohen Decken, zum anderen die stark schallreflektierenden Oberflächen, wie beispielsweise die harten Wandflächen und die in den Essbereichen ausgelegte Laminatböden. In Bezug auf die Anbringung von Akustikelementen machte der Bauherr verschiedene ästhetische Vorgaben:

HAUS R.

So waren selbst Gespräche zwischen Ess- und Wohnbereich mitunter nur schwer zu führen. Gemeinsam mit den Akustikexperten von AOS entschied man sich für die Integration von verschiedenen Akustiklösungen: Im Wohnbereich setzt ein mit einer impressionistischen Berglandschaft bedruckter Wandabsorber visuelle Akzente. Zwei farblich mit dem Interieur abgestimmte Akustikstellwände kamen zum Einsatz. Eleganz und Dynamik versprühen die Akustikkacheln PUR12, die in einer gedeckten Farbkombination entlang des Treppenaufgangs in zwei Gruppen platziert sind und farblich mit dem Boden harmonieren. Dazu fiel die Wahl auf farbige 3D-Absorber, die im oberen Stockwerk für bessere Akustik sorgen. Schon bald nach Einzug stellte sich heraus, dass die vielen glatten, harten Oberflächen, die offene Bauweise und der Verzicht auf Teppiche zu Lasten der Raumakustik gehen würden. So waren selbst Gespräche zwischen Ess- und Wohnbereich mitunter nur schwer zu führen. Gemeinsam mit den Akustikexperten von AOS entschied man sich für die Integration von verschiedenen Akustiklösungen: Im Wohnbereich setzt ein mit einer impressionistischen Berglandschaft bedruckter Wandabsorber visuelle Akzente. Zwei farblich mit dem Interieur abgestimmte Akustikstellwände kamen zum Einsatz. Eleganz und Dynamik versprühen die Akustikkacheln PUR12, die in einer gedeckten Farbkombination entlang des Treppenaufgangs in zwei Gruppen platziert sind und farblich mit dem Boden harmonieren. Dazu fiel die Wahl auf farbige 3D-Absorber, die im oberen Stockwerk für bessere Akustik sorgen.

DZ BANK.

Für das Gebäude er DZ Bank entwarf Gehry eine fünfgeschossige, streng symmetrische Lochfassade aus Kalkstein mit zurückgesetzten rahmenlosen Fensterscheiben. Nach Süden, an der Behrenstraße 73, entstand ebenfalls nach Plänen Gehrys ein zehngeschossiges Apartmenthaus mit wellenförmiger Fassade, das durch einen Luftraum vom Bürobereich getrennt ist. Die Büroräume der Bank sind um das Atrium gruppiert, das in einem spektakulären, an die fließenden Formen eines Fisches erinnernden Glasdach abschließt. Das Atrium Skylight resultierte aus der Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Tragwerksingenieur Jörg Schlaich. Das siebengeschossige Atrium sorgt für die Belichtung der Büroräume. Zur optimalen Ausnutzung des Tageslichts ist die mit Pinienholz verkleidete Innenfassade getreppt. Der Boden der umlaufenden Galerie setzt sich aus Milchglaselementen zusammen, die Tageslicht in die Büros der Untergeschosse dringen lassen. Der zentral im Atrium platzierte Konferenzsaal zieht die Blicke auf sich. Eine Haut aus Edelstahl umhüllt das amorphe Gebilde, im Inneren setzen die roten Holzpanele Akzente.

Schließlich wurden Ende 2016 in einer auf zwei Tage begrenzten Umbauaktion, die den laufenden Betrieb nicht beeinträchtige, 3D-Absorber und Wandabsorber in Kantine und Lounge eingebaut. Die kissenförmigen 3D- Absorber kommen an den Decken zur Geltung. Für die Wände fiel die Wahl auf digital bedruckte Wandabsorber: In der Kantine kommen Appetizer-Motive zur Geltung, während im Lounge-Bereich auf die preisgekrönte Architektur des Gebäudes verwiesen wird. Das Ergebnis der akustischen Sanierung stellte alle Beteiligten zufrieden. Auch im Hinblick auf Akustik entspricht die Kantine nun dem hohen Gebäudestandard.