Die Oberfläche der Sitzschale wechselt zwischen glänzend glatt und matt strukturiert. Glänzend alle tiefer liegenden Teile; matt dort, wo überwiegend Körperkontakt herrscht. Erhältlich in den Farben arctic (weiß), cosmos (schwarz), fire (rot), silk (beige), terra (braun), racing green (grün) und night blue (dunkelblau).
Der hohe Rücken bietet angenehmen und gesunden Komfort. Die "wannenartige" Ausbildung des Sitzes vermittelt eine optisch größere, einladende Breite. Gleichermaßen gestreckt wie stämmig wirkt der Stuhl in seiner Rückenansicht. Die hinteren Beine scheinen sich in den Rücken einzuschwingen und wirken so noch länger. Außerdem sind die Beine nach außen gewinkelt und tragen so die Sitzschale wie eingebettet. Von welcher Seite man diesen Stuhl auch betrachtet, er hat Persönlichkeit! Selbst die Gleiter des Fußkreuzes - schwarz mit Edelstahlauflage - sind etwas Besonderes.
Kunststück Kunststoff.
Die Sitzschale der Programme 2000 uni_verso und 2080 uni_verso besteht aus Ultradur®, einem technischen Kunststoff aus dem Sortiment der BASF. Das für den Möbelbereich sehr innovative, mit Hilfe von Kurzglasfasern verstärkte Material wurde für hohe Beanspruchungen entwickelt: Es muss steif, dimensionsstabil und flammhemmend ausgerüstet sein. Bisher wurden daraus vor allem technische Teile hergestellt. Nun aber entstehen nach intensiver Zusammenarbeit zwischen Kusch+Co und der BASF auch Sitzmöbel in rationeller Großserienfertigung aus diesem Kunststoff. Auch die in der Ausführung als Sessel mit hochfrequenzverschweißten, geschwungenen Armlehnen bestehen aus derselben Ultradur®-Variante, die weitere Vorteile bietet. Sie ist witterungs- und UV-beständig, lässt sich leicht und mit allen handelsüblichen Desinfektionsmitteln hygienisch reinigen. Noch ein Wort zur Hygiene: Die Form der Kunststoffschale ist so gewählt, dass es keinerlei Ritzen oder andere unzugängliche Stellen gibt: Alle Fugen sind abfallend geformt, so dass Flüssigkeiten sich nicht sammeln, sondern immer einwandfrei abfließen können.
So hat Ultradur® in Verbindung mit speziellen "Werkzeugen", zu deren Gestaltung das Chemieunternehmen mit seinem Computersimulationswerkzeug ULTRASIM ebenfalls beigetragen hat, eine neue, objektgerechte Sitzmöbel-Lösung ermöglicht. Außergewöhnlich im Design, vielseitig im Einsatz, anspruchsvoll in der Qualität aber dennoch ökonomisch im Preis.